Drucken

Junge Ärzte bilden neues Bündnis

Berlin – Junge Mediziner haben sich in einem interdisziplinären, verbands- und fachgesellschaftsübergreifenden Bündnis „Junge Ärzte“ zusammengeschlossen. Sie wollen künftig für Patienten und sich selbst gesundheitspolitisch Position beziehen.

Die Partner sind besorgt, dass in naher Zukunft die Versorgungsqualität und die Menschlichkeit in den deutschen Kliniken unter der zunehmenden Arbeitsverdichtung leiden. Dem will man entgegentreten. Ziel und Aufgabe des Bündnisses soll es sein, die Patientenversorgung nach modernen und ethischen Gesichtspunkten zu verbessern sowie bessere Berufsbedingungen für eine Medizin der Zukunft zu gestalten.
Das Bündnis „Junge Ärzte“ ist ein Zusammenschluss der jungen Vertreter der Assistenzärzte und Fachärzte verschiedener Verbände. Dazu gehören der Berufsverband der Deutschen Chirurgen (BDC), der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI), der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA), der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD), die Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM), die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), die Deutsche Gesellschaft für Neurochirurgie (DGNC), die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO) sowie die German Society of Residents in Urology (GesRU).