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Corona: Notfallverfahren für Rezepte in Schleswig-Holstein

Kiel/Bad Segeberg (pag) – Patienten, die verschreibungspflichtige Arzneimittel benötigen, werden gebeten, die dafür erforderlichen Rezepte – soweit möglich – telefonisch bei der Arztpraxis zu bestellen und von einem Besuch in der Arztpraxis abzusehen. Darüber informiert die Kassenärztliche Vereinigung Schleswig-Holstein.

Das Kürzel ≫Dj≪ bedeutet „Dosierungsanweisung vorhanden: ja"Ziel dieser Maßnahme ist es, zu einer Verminderung von nicht unbedingt notwendigen Kontakten insbesondere zu gefährdeten Berufsgruppen wie Ärzte und Apotheker beizutragen. Die Arztpraxen faxen die Rezepte dann an die vom Patienten – als Stammapotheke – benannte Apotheke.

Die Apotheke werde sich von der Echtheit der Verschreibung durch geeignete Maßnahmen überzeugen und die Medikamente ausgeben. Sofern die Apotheke einen Botendienst anbietet, solle dieser genutzt werden, um die Patienten zu versorgen und so die Zahl der Patientenkontakte auch in der Apotheke zu verringern. Notwendige Beratungen werden auf telefonischem Wege durchgeführt.