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8. November 2018

Gesundheitsminister fordern Rauchverbot in Autos

 
Berlin (pag) – Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) fordert die Bundesregierung in einem Beschluss auf, ein bundesweites Rauchverbot in Autos einzuführen. Damit will die GMK Schwangere und Minderjährige schützen.

Rauch kann für schwangere Frauen und Kinder gefährlich werden. (© Pixabay)
Als weitere Maßnahme soll der Bund gemeinsam mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung weitere geeignete Strategien und Maßnahmen zur Information der Bevölkerung über die Risiken des Passivrauchens entwickeln. „Für Föten, Kinder und Jugendliche sind die gesundheitlichen Schäden des Passivrauchens besonders gravierend“, sagt Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) und ergänzt: „Gerade in Autos, auf zwangsläufig engem Raum, ist die Belastung besonders hoch, sodass hier mehr zum Schutz der Minderjährigen und Schwangeren getan werden muss.“ Die Thematik müsse zum Beispiel im Bundesnichtraucherschutzgesetz geregelt werden.
Einzelne landesrechtliche Regelungen wären bei einem „mobilen Innenraum“, wie in Autos, mit denen Fahrten über die Grenzen der Bundesländer hinweg alltäglich sind, nicht zielführend, heißt es aus Prüfer-Storcks‘ Ressort.
Terminhinweise

Permanent aktualisierte Ankündigungen von Veranstaltungen, die für Patienten relevant sind.

zum Beispiel: "Digitalisierung im Gesundheitswesen – Status quo und Ausblick", 21.11.2018, Berlin
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Cover Das ist Krebs

"Das ist Krebs. Ein Buch für Kinder über die Krankheit Krebs" von Esther Tulodetzki
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