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Krankenkassen stellen Beratung vor Ort ein

Potsdam/Dortmund/Dresden/Saarbrücken (pag) – Immer mehr Krankenkassen schließen aufgrund des Coronavirus ihren Service für die persönliche Kundenberatung. Versicherte können telefonisch oder online weiterhin beraten werden.

Alle Krankenkassen sind auch digital erreichbar.Bei der AOK Nordost gelte die Einstellung der Kundenberatung, analog der Vorgaben für die Schulschließungen, vorerst bis zum 19. April. Dabei geht es um rund 100 Beratungsstandorte in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Versicherte der AOK Nordost können rund um die Uhr das kostenfreie Servicetelefon 0800 265 0800 nutzen, außerdem die Online-Geschäftsstelle Meine AOK. Diese Kanäle werden zugleich personell verstärkt. Mit Fragen rund um das Coronavirus können sich AOK-Versicherte an die kostenfreie Clarimedis-Hotline unter der bundesweiten Servicenummer 0800 1 265 265 wenden. Dort berät ein Team aus Ärzten und medizinisch ausgebildetem Fachpersonal.

Bei der AOK Nordwest werden insgesamt 67 Kundencenter in Westfalen-Lippe bis auf Weiteres geschlossen. Dort ist das Service-Telefon 0800 265 5000 jederzeit erreichbar, Kontakt kann ebenso per Post, per E-Mail unter kontakt@nw.aok.de oder digital über das AOK Online-Servicecenter aufgenommen werden. Mobil geht es mit der AOK-App.

Die DAK-Gesundheit stellt eine Beratung ebenfalls nur noch per Telefon oder Internet zur Verfügung. Bei der IKK Classic werden bundesweit rund 160 Kundenberatungsstellen geschlossen. Wie lange diese geschlossen bleiben, wird von der Einschätzung der öffentlichen Gefährdungslage durch die zuständigen Behörden bestimmt werden, erklärt Pressesprecher Michael Förstermann.

Bei der IKK Südwest werden 21 Kundencenter im Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen für den Publikumsverkehr geschlossen. Über die kostenlose Service-Hotline 0800/0 119 119 erreichen Versicherte die Kundenberater 24 Stunden täglich. Zudem besteht die Möglichkeit, über die Online-Geschäftsstelle der IKK Südwest Anliegen online zu klären.