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White Paper: Bessere Versorgung für Menschen mit MS

Hannover (pag) – Um die sozialmedizinische Versorgung und mehr Teilhabe von Menschen mit Multiple Sklerose (MS) zu ermöglichen, hat die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG) mit einem Ärzte-Bündnis das „White Paper Multiple Sklerose 2030“ veröffentlicht.

3D Illustration einer Nervenzelle3D-Illustration einer Nervenzelle.Im White Paper wird betont, dass wohnortnahe MS-spezifische medizinische Versorgungs- oder Rehabilitationsangebote fehlen. Die DMSG, der Spitzenverband ZNS (SpiZ), der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) und der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN) fordern eine koordinierte, facharzt- und sektorenübergreifende gesundheitliche Versorgung. Auch die berufliche und soziale Teilhabe von Menschen mit MS müsse gestärkt werden. Durch eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung sollen Menschen, die an Multipler Sklerose erkrankt sind, selbstbestimmt am Leben teilhaben können. „Dafür müssen alle Akteure an einem Strang ziehen, denn nur gemeinsam können wir Veränderungen bewirken“, heißt es seitens der DMSG.
„Neben einer guten medizinischen und sozialen Versorgung wollen Menschen mit Multipler Sklerose vor allem ein selbstbestimmtes Leben führen“, sagt Prof. Judith Haas, Vorsitzende des DMSG-Bundesverbands.

Martina Stamm-Fibich, Mitglied des Deutschen Bundestags und Patientenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion, unterstützt die Initiative von Patienten und Ärzten ausdrücklich: „Es ist wichtig, dass Ärzte und Patienten sich zusammenschließen und an einem Strang ziehen, denn nur gemeinsam können wir zu einer besseren Versorgung und Inklusion politisch und gesellschaftlich beitragen.“ Die Patientenbeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion kündigt an, sich für die Betroffenen stark zu machen.

Die komplette Version des White Paper ist hier zu finden.