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Ein Comic schildert den Alltag mit Parkinson

Die Selbsthilfegruppe „Junge Parkinsonkranke Rheinland-Pfalz-Süd“ hat einen Comic über die Krankheit Parkinson herausgegeben. Anhand der Figur Julius erfährt der Leser, wie es ist, mit der Erkrankung zu leben, und erhält zahlreiche Tipps, die den Alltag erleichtern können.

„Für uns ist es sehr wichtig, auch jüngere Menschen über diese Krankheit aufzuklären und das Medium Comic erscheint uns als ein passender Weg“, sagt Wilfried Scholl, der als Betroffener die Idee zu diesem Comic hatte. „Es geht hier darum, das Interesse zu wecken, sich überhaupt mit der Krankheit
auseinanderzusetzen und Berührungsängste und Vorurteile frühzeitig humorvoll abzubauen“, ergänzt der Landesbeauftragte der Deutschen Parkinson Vereinigung Rheinland-Pfalz.

Parkinson: gutes Leben mit der Krankheit möglich

Der Comic erzählt die Geschichte von Julius und seinem Hund Paul. In lockerem Stil erlebt der Leser, wie Julius seine Diagnose erhält. Er begleitet ihn durch seine emotionalen Tiefs und beobachtet, wie es auch wieder aufwärts geht. Das Ganze ist verpackt in konkrete Alltagssituationen und enthält zudem etliche Tipps für ein leichteres Leben mit Parkinson. „Ein wesentlicher Aspekt der Story ist es, eine positive Entwicklung zu zeigen: Von der niederschmetternden Diagnose bis hin zu einem guten Leben mit der Krankheit. Und: Welche Menschen mit welchen Eigenschaften helfen wirklich bei der Bewältigung dieser ganz persönlichen Krise“, erklärt Illustrator Stefan Bayer, Autor und Zeichner des Comics.

Bis zu 400.000 Menschen sind alleine in Deutschland von Parkinson betroffen. Die Erkrankung betrifft längst nicht mehr nur Ältere. Immer mehr junge Menschen – oft schon unter 40 Jahren – erkranken an Morbus Parkinson.

Der Comic kann auf der Webseite der Selbsthilfegruppe unter http://www.jupa-rlp.de/startseite/ gelesen oder unter der Mailadresse jupa@jupa-rlp.de zum Preis von 2,00 Euro zuzüglich Versand bestellt werden.

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