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Wie gut sind MS-Patienten versorgt?

Das Pharma-Unternehmen Novartis und die Krankenkasse DAK-Gesundheit haben gemeinsam ein Projekt für Patienten mit Multipler Sklerose (MS) gestartet. Es soll aufzeigen, wie der aktuelle Versorgungsstand von MS-Betroffenen in Deutschland ist.

Die Initiative will Über-, Unter- oder Fehlversorgungen identifizieren und Ansätze zur Optimierung des Managements der Erkrankung erarbeiten. „Unser gemeinsames Ziel ist es, dass MS-Patienten in Deutschland individuell gemäß ihrer Bedürfnisse versorgt werden“, sagt Adib Jacob, Vorsitzender der Geschäftsführung von Novartis Pharma. „Die Bündelung der fachlich-wissenschaftlichen Expertise von Novartis und der DAK-Gesundheit kommt MS-Patienten zugute, stärkt die Patientenversorgung und unterstreicht unser langfristiges Engagement in der MS.“

Multiple Sklerose: mit Behandlungs- und Therapiedaten die Versorgung weiterentwickeln

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Retrospektiv sollen unter strenger Einhaltung des Datenschutzes valide Daten zur Behandlung und Therapie der Betroffenen erhoben werden. Unterstützt werden die beiden Partner von Xcenda, einem im Gesundheitswesen tätigen wissenschaftlichen Forschungsinstitut aus Hannover. „Die Versorgungsforschung in Deutschland steckt noch immer in den Kinderschuhen. Mit diesem Projekt wird ein wichtiger Baustein gelegt, um den Wert von regelhaft erhobenen Daten für die Weiterentwicklung der Versorgung belegen zu können“, erläutert Dr. Sebastian Braun, Studienleiter bei Xcenda.

„Für uns steht die optimale Versorgung der bei uns versicherten MS-Patienten im Vordergrund“, betont Bernd Ziesemer, Leiter des Bereichs Arzneimittel bei der DAK-Gesundheit. „Das Forschungsprojekt soll einen wichtigen Baustein liefern, um die bestmögliche Versorgung mit geeigneten Arzneimitteln sicherzustellen.“

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