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Linksammlung: Orientierung im Gesundheitswesen

Weiterführende Informationen zu Arzneimitteln, Prävention oder bestimmten Krankheitsbildern finden Sie in unserer thematisch geordneten Linksammlung.
Ebenso beantworten wir Ihre Fragen, etwa zu Krankenhausbesuchen, Selbstbeteiligung oder Ihren Rechten als Patient.

Beachten Sie bitte, dass wir aus rechtlichen Gründen nur die Links zu Behörden, Fachgesellschaften und Universitäten aktiviert haben. Die anderen Links können Sie einfach kopieren und in die Suchleiste Ihres Browsers einfügen.


Arzneimittel

Barrierefreie Informationen zu Medikamenten
Auf der Internet-Seite www.patienteninfo-service.de stellen einige Pharmaunternehmen die Gebrauchsinformationen ihrer Arzneimittel barrierefrei zur Verfügung. Dort kann man sich die Beipackzettel im Großformat anzeigen oder auch vorlesen lassen.

Echtheitsprüfung von Arzneimitteln
Auf der Internet-Seite https://www.securpharm.de/ gibt es Informationen zum securPharm-System und zum Thema Echtheitsprüfungen von Medikamenten.

Frühe Nutzenbewertung
„Frühe Nutzenbewertung“ wird das Verfahren genannt, bei dem der Gemeinsame Bundesausschuss den Nutzen von Arzneimittel mit neuem Wirkstoff im Vergleich zu den bereits existierenden Medikamenten bewertet. Details dazu sind einer interaktiven Grafik des Verbandes der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) zu entnehmen. Dort wird auch auf die Probleme eingegangen, welche die Industrie in dem Verfahren sieht.
Weitere Informationen, unter anderem auch eine Liste der Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen, für die der Gemeinsame Bundesausschuss eine frühe Nutzenbewertung durchführt oder bereits abgeschlossen hat, finden sich auf einer Übersicht des Ausschusses.

Medikamente für Kinder
Umfangreiche Informationen rund um das Thema Kinder und Arzneimittel hält der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen auf seiner Webseite bereit:
http://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/arzneimittel-fuer-kinder

Das Kindernetzwerk hat zwei Handreichungen zum Thema Arzneimittel und Kinder herausgegeben. Die Borschüre „Sind Arzneimittel kindgerecht?“ kann unter folgendem Link downgeloaded werden:
http://www.kindernetzwerk.de/index.php?module=forms&op=download_file&file=/navigationblocks/691/691_775_pdf-download-der-kompletten-handreichung:-hier-klicken.pdf&filename=pdf-download-der-kompletten-handreichung:-hier-klicken.pdf

Die Broschüre „Neue Medikamente für Kinder“ kann hier heruntergeladen werden:
http://www.kindernetzwerk.de/index.php?module=forms&op=download_file&file=/navigationblocks/706/706_850_pdf-download-der-kompletten-handreichung-dateigroesse-5,5-mb.pdf&filename=pdf-download-der-kompletten-handreichung-dateigroesse-5,5-mb.pdf"

Medikamente für Schwangere
Die Datenbank www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de informiert über Risiken bei der Anwendung von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit.

Medikamente für Senioren
Die sogenannte Priscus-Liste führt Arzneimittel auf, die als potenziell inadäquat für ältere Patienten gelten. Das Bundesministerium für Gesundheit hat eine Broschüre „Medikamente im Alter: Welche Wirkstoffe sind ungeeignet?“ herausgegeben, in der es die Liste abdruckt und auch ihre Bedeutung diskutiert: https://www.bmbf.de/pub/Medikamente_im_Alter.pdf

Medikamente und Wechselwirkungen
Wenn mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen werden, kann es zu unerwünschten Effekten kommen: Arzneimittel können unter Umständen gar nicht mehr oder auch doppelt so stark wirken. Über diese Gefahr und auch darüber, welchen Einfluss bestimmte Nahrungsmittel auf manche Präparate haben, informieren zwei Internetportale der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):
http://www.maennergesundheitsportal.de/themen/medikamente/
http://www.frauengesundheitsportal.de/themen/medikamente/

Meldung von Nebenwirkungen
Wer einen Verdacht auf eine unerwünschte Arzneimittelwirkung oder eine Impfkomplikation hat, kann dies auf einem Portal melden, dass vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und vom Paul-Ehrlich-Institut (PEI) bereitgestellt wird.
Link: https://humanweb.pei.de/index_form.php?PHPSESSID=n2evpgfnp4e4qutn570aiik45lq3krbj

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA bietet auf ihrer Website eine „Europäische Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelnebenwirkungen“. Verdachtsfälle von Nebenwirkungen für rund 650 Medikamente werden auf ihr ausgewertet. Link: http://www.adrreports.eu/de/index.html

Neue Medikamente
Bis 2019 sollen rund 120 Krankheiten besser behandelbar oder vermeidbar werden, das geht aus einer Erhebung des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hervor. Darunter sind Impfungen unter anderem gegen Ebola, Dengue-Fieber, Noroviren- und MRSA-Infektionen, zahlreiche Medikamente gegen Krebs sowie neue Antibiotika.
Einen Überblick gibt der vfa unter www.vfa.de/perspektive-2019.

Zulassung
Informationen über die Zulassung von Arzneimitteln und Medizinprodukten geben die zuständigen Zulassungsbehörden auf ihren jeweiligen Internet-Seiten: das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter www.bfarm.de, das Paul Ehrlich Institut (PEI) unter www.pei.de und die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) unter www.emea.europa.eu.


Arztbesuch / Patienten-Arzt-Kommunikation

Befund-Übersetzungshilfe
Was ist eine Sonographie? Welche Erkrankung meinen Ärzte, wenn sie von Omarthrose sprechen? Seit 2011 können Patienten ihre medizinischen Befunde über das Online-Portal von „Was hab' ich?“ einsenden und von Medizinstudierenden kostenlos in eine für Laien leicht verständliche Sprache übersetzen lassen.
www.washabich.de

In Zusammenarbeit mit „Was hab‘ ich?“ und der Weissen Liste der Bertelsmann Stiftung entstand außerdem das Online-Angebot „Befunddolmetscher“. Patienten können hier auf die Erklärungen zu 7.000 medizinischen Fachbegriffen in einem interaktiven Lexikon zugreifen. Die Begriffe aus dem eigenen Befund werden dabei in Bezug auf die untersuchte Körperregion und das Untersuchungsverfahren erklärt. Die Texte können via Merkliste gespeichert und heruntergeladen werden.
www.befunddolmetscher.de

Frauenarzt-Besuch
Was passiert bei der Krebsfrüherkennungsuntersuchung? Was sollte ich vor dem Kinderwunsch beachten? Auf diese und weitere Fragen gibt das neue Serviceportal der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn Rheinland Antworten. Neben Wissenswertem rund um den Besuch beim Frauenarzt ist ein weiterer Schwerpunkt die Präventionsmedizin. Nach verschiedenen Suchkriterien – Name des Arztes, Tätigkeitsschwerpunkte sowie Stadtname oder Postleitzahl – können auf dem Portal auch passende Praxen gesucht werden. In der Datenbank werden allerdings nur Ärzte erfasst, die GenoGyn-Mitglieder sind.
Das Serviceportal ist erreichbar unter: www.frauenarzt-suche.de

Partizipative Entscheidungsfindung
Die von dem Psychologen Prof. Dr. Dr. Martin Härter vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ins Leben gerufene Webseite „Patient als Partner“ versteht sich als Portal für Patienten, Ärzte und andere
 Gesundheitsberufe sowie Wissenschaftler, um die partizipative Entscheidungsfindung 
(PEF) zu fördern.
patient-als-partner.de

Individuelle Gesundheitsleistungen
Die Webseite „IGeL-Monitor“ informiert über die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), also über solche Leistungen, die nicht von der Krankenkasse bezahlt werden. Außerdem untersuchen die Macher des Portals den Nutzen oder Schaden der Zusatzangebote der Ärzte und bewerten sie nach den Methoden der evidenzbasierten Medizin. Das Ziel ist, dass sich die Versicherten mit fundierten Kenntnissen für oder gegen eine IGeL entscheiden können. Finanziert wird das Angebot vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung. Es ist hier abrufbar: http://www.igel-monitor.de.

Leitfaden für das Patienten-Arzt-Gespräch
Um Patienten die Vorbereitung auf das Arzt-Gespräch zu erleichtern, hat der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) einen Patientenleitfaden entwickelt.
http://www.vfa.de

Tipps für das Patienten-Arzt-Gespräch
Die Webseite „Ich beim Arzt“ gibt Tipps für ein gelungenes Arzt-Patienten-Gespräch. Denn – so die Überzeugung der Verantwortlichen – Patienten können selbst viel dafür tun, dass die Kommunikation mit dem Arzt funktioniert. Neben Hinweisen für eine gute Gesprächsführung hält die Seite auch kurze Video-Clips mit Beispielen für gelungene sowie für schlechte Kommunikation bereit. Die Initiative zu dem Internet-Angebot entstand im Rahmen des Pfizer-Patienten-Dialogs und wird inzwischen von zahlreichen Partnern, unter anderem der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, getragen.
www.ichbeimarzt.de


Arzt-, Krankenhaus- und Pflegesuche

Arztlotse
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) bietet unter www.vdek-arztlotse.de ein Suchportal an, mit dem Ärzte, Zahnärzte oder Psychotherapeuten gefunden werden können. Das Portal enthält Informationen zu Erreichbarkeit, Sprechzeiten oder Barrierefreiheit von medizinischen Praxen. Außerdem kann nach Facharzt- oder Teilgebietsbezeichnungen sowie Ärzten gesucht werden, die Programme für chronisch Kranke (Disease-Management-Programme, DMP) anbieten. Weitere Bestandteile des Angebots sind ein medizinisches Lexikon sowie Bewertungen der Praxen, die Patienten abgegeben haben.

Auch der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) ermöglicht mit seinen "GesundheitsFindern" die Suche nach einem Arzt, einer Klinik, einer Pflegeeinrichtung und nach einer passenden Krankenkasse aus der BKK-Welt. Über die Eingabe der Postleitzahl sowie eines Stichwort oder einer Fachrichtung können spezialisierte Krankenhäuser und Praxen gefunden werden. Im Bereich der Pflege werden über die Suchmaske je nach Wunsch ambulante Pflegedienste oder teil- und vollstationäre Pflegeheime in der Umgebung angezeigt. Die BKK-GesundheitsFinder gibt es bereits seit 2013.
http://www.bkk-dachverband.de/gesundheit/bkk-gesundheitsfinder/

Krankenhauslotse
Die GesundheitsFinder des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) ermöglichen die Suche nach einem Arzt, einer Klinik, einer Pflegeeinrichtung und nach einer passenden Krankenkasse aus der BKK-Welt. Über die Eingabe der Postleitzahl sowie eines Stichwort oder einer Fachrichtung können spezialisierte Krankenhäuser und Praxen gefunden werden. Im Bereich der Pflege werden über die Suchmaske je nach Wunsch ambulante Pflegedienste oder teil- und vollstationäre Pflegeheime in der Umgebung angezeigt. Die BKK-GesundheitsFinder gibt es bereits seit 2013.
http://www.bkk-dachverband.de/gesundheit/bkk-gesundheitsfinder/

Palliativwegweiser
Die AOK bietet auf ihrer Internetseite einen bundesweiten Palliativwegweiser, mit dem sich Betroffene und Angehörige von schwerstkranken und sterbenden Menschen über Versorgungs- und Beratungsangebote in ihrer Nähe informieren können. Auf der Seite www.aok.de/palliativwegweiser haben die Nutzer die Möglichkeit, durch die Eingabe von Postleitzahl oder Ort nach Einrichtungen oder Hilfsangeboten zur Hospiz- und Palliativversorgung in ihrer Region zu suchen. Das Angebot umfasst mehr als 8.000 Einträge, darunter stationäre Hospize, Palliativstationen in Kliniken, ambulante Dienste und Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Außerdem sind Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin enthalten.
www.aok.de/palliativwegweiser

Pflegelotse
Der Pflegelotse des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) erleichtert die Suche nach der passenden Pflege. Das Online-Portal mit bundesweit rund 25.000 Einträgen gibt eine umfassende Übersicht über stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und häusliche Betreuungsdienste. Auf einen Blick informiert die Webseite unter anderem über die Größe und Qualität der Einrichtungen (Pflegenoten) sowie ihre Preise. Bei vielen Häusern können sich Nutzer über Bilder einen ersten Eindruck verschaffen. Alle Daten werden regelmäßig aktualisiert. Darüber hinaus zeigt das Portal an, ob die stationäre Pflegeeinrichtung mit dem Gütesiegel „Grüner Haken“ für Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität zertifiziert wurde. Eine zusätzliche Hilfe bei der Wahl der Pflegeeinrichtung oder des Pflegedienstes bieten spezielle Checklisten: Versicherte und ihre Angehörigen können sich anhand der Listen ein umfassendes Bild der verschiedenen Anbieter machen. Ein FAQ-Katalog beantwortet alle wichtigen Fragen zur sozialen Pflegeversicherung, insbesondere zu den Neuerungen durch die Pflegereform seit 1. Januar 2017.

Der vdek-Pflegelotse kann über www.pflegelotse.de oder über die Internetauftritte der Barmer, Techniker Krankenkasse (TK), DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännischen Krankenkasse, hkk – Handelskrankenkasse und der HEK – Hanseatischen Krankenkasse aufgerufen werden.


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