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18. Juli 2017

Linksammlung

 

Patienten und Eigenkompetenz

Arzt-Patienten-Gespräch


Leitfaden für das Arzt-Patienten-Gespräch
Um Patienten die Vorbereitung auf das Arzt-Gespräch zu erleichtern, hat der Verband forschender Arzneimittelhersteller (vfa) einen Patientenleitfaden entwickelt.
http://www.vfa.de

Tipps für das Arzt-Patienten-Gespräch
Die Webseite „Ich beim Arzt“ gibt Tipps für ein gelungenes Arzt-Patienten-Gespräch. Denn – so die Überzeugung der Verantwortlichen – Patienten können selbst viel dafür tun, dass die Kommunikation mit dem Arzt funktioniert. Neben Hinweisen für eine gute Gesprächsführung hält die Seite auch kurze Video-Clips mit Beispielen für gelungene sowie für schlechte Kommunikation bereit. Die Initiative zu dem Internet-Angebot entstand im Rahmen des Pfizer-Patienten-Dialogs und wird inzwischen von zahlreichen Partnern, unter anderem der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, getragen.
www.ichbeimarzt.de

Arztlotse


Arztlotse
Der Verband der Ersatzkassen (vdek) bietet unter www.vdek-arztlotse.de ein Suchportal an, mit dem Ärzte, Zahnärzte oder Psychotherapeuten gefunden werden können. Das Portal enthält Informationen zu Erreichbarkeit, Sprechzeiten oder Barrierefreiheit von medizinischen Praxen. Außerdem kann nach Facharzt- oder Teilgebietsbezeichnungen sowie Ärzten gesucht werden, die Programme für chronisch Kranke (Disease-Management-Programme, DMP) anbieten. Weitere Bestandteile des Angebots sind ein medizinisches Lexikon sowie Bewertungen der Praxen, die Patienten abgegeben haben.

Auch der Dachverband der Betriebskrankenkassen (BKK) ermöglicht mit seinen "GesundheitsFindern" die Suche nach einem Arzt, einer Klinik, einer Pflegeeinrichtung und nach einer passenden Krankenkasse aus der BKK-Welt. Über die Eingabe der Postleitzahl sowie eines Stichwort oder einer Fachrichtung können spezialisierte Krankenhäuser und Praxen gefunden werden. Im Bereich der Pflege werden über die Suchmaske je nach Wunsch ambulante Pflegedienste oder teil- und vollstationäre Pflegeheime in der Umgebung angezeigt. Die BKK-GesundheitsFinder gibt es bereits seit 2013.
http://www.bkk-dachverband.de/gesundheit/bkk-gesundheitsfinder/

Barrierefreiheit


Barrierefreiheit
Auf der Internet-Seite www.patienteninfo-service.de stellen einige Pharmaunternehmen die Gebrauchsinformationen ihrer Arzneimittel barrierefrei zur Verfügung. Dort kann man sich die Beipackzettel im Großformat anzeigen oder auch vorlesen lassen.

Befund-Übersetzungshilfe


Befund-Übersetzungshilfe
Was ist eine Sonographie? Welche Erkrankung meinen Ärzte, wenn sie von Omarthrose sprechen? Seit 2011 können Patienten ihre medizinischen Befunde über das Online-Portal www.washabich.de einsenden und von Medizinstudierenden kostenlos in eine für Laien leicht verständliche Sprache übersetzen lassen.
In Zusammenarbeit mit „Was hab‘ ich?“ und der Weissen Liste der Bertelsmann Stiftung entstand außerdem das Online-Angebot www.befunddolmetscher.de. Patienten können hier auf die Erklärungen zu 7.000 medizinischen Fachbegriffen in einem interaktiven Lexikon zugreifen. Die Begriffe aus dem eigenen Befund werden dabei in Bezug auf die untersuchte Körperregion und das Untersuchungsverfahren erklärt. Die Texte können via Merkliste gespeichert und heruntergeladen werden.

Behandlungsfehler


Behandlungsfehler
Wer den Verdacht hat, falsch behandelt worden zu sein, kann sich an die Schlichtungsstellen und Gutachterkommissionen der Ärzteschaft wenden. Hier wird versucht, einen Streit zwischen Ärzten und Patienten außergerichtlich beizulegen. Wie das Verfahren genau abläuft, erläutert die Broschüre „Gutachterkommissionen und Schlichtungsstellen bei den Ärztekammern – Ein Wegweiser“, die auf der Website der Bundesärztekammer heruntergeladen werden kann: http://www.bundesaerztekammer.de/downloads. Auch auf der Seite des Aktionsbündnisses Patientensicherheit (http://www.aps-ev.de/patienten/) gibt es Informationen zum Thema.

Datensschutz


Datenschutz
Surfer haben Rechte
Wie bewege ich mich sicher im Internet? Bei der Suche nach Informationen zu Erkrankungen oder bei Chats in Online-Foren ist der Schutz der eigenen Daten ein wichtiges Thema. Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat unter dem Stichwort „Digitale Selbstverteidigung“ Tipps für Internetnutzer zusammengestellt, wie diese sich vor dem ungewollten Auswerten ihrer Daten schützen können.
https://www.surfer-haben-rechte.de/content/digitale-selbstverteidigung

Youngdata
Youngdata ist das Jugendportal der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder. Die Webseite bietet vielfältige Informationen zum Datenschutz und zur Informationsfreiheit. Sie gibt außerdem Tipps zum sicheren Umgang mit den neuen Medien. Thematisiert werden Social-Media-Anwendungen wie Facebook, Instagram und Snapchat genauso wie Apps für das Smartphone. Youngdata richtet sich zwar in erster Linie an junge Leute, aber die anschaulichen Informationen können auch der älteren Generation interessante Hinweise geben.
www.youngdata.de

Diabetes-Informationen


Diabetes-Informationen
Das Helmholtz Zentrum München bietet einen Informationsdienst zum Thema Diabetes für Patienten, Angehörige sowie die interessierte Öffentlichkeit an. Das Online-Portal wartet mit aktuellen, wissenschaftlich geprüften Informationen aus allen Bereichen der Diabetesforschung und der Medizin auf. Komplexe Fragestellungen werden in verständlicher Form aufbereitetet, wie zum Beispiel die Wirkungsweise von oralen Antidiabetika. Darüber hinaus lädt der Diabetesinformationsdienst München zu Patiententagen ein. Mediziner und Forscher halten hier Vorträge zum aktuellen Stand des Wissens. Patienten und Angehörige haben zudem die Möglichkeit, direkt in Kontakt mit den Wissenschaftlern zu kommen und ihre individuellen Fragen an sie zu richten.

www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de

Frauenarzt-Besuch


Frauenarzt-Besuch
Was passiert bei der Krebsfrüherkennungsuntersuchung? Was sollte ich vor dem Kinderwunsch beachten? Auf diese und weitere Fragen gibt das neue Serviceportal der ärztlichen Genossenschaft GenoGyn Rheinland Antworten. Neben Wissenswertem rund um den Besuch beim Frauenarzt ist ein weiterer Schwerpunkt die Präventionsmedizin. Nach verschiedenen Suchkriterien – Name des Arztes, Tätigkeitsschwerpunkte sowie Stadtname oder Postleitzahl – können auf dem Portal auch passende Praxen gesucht werden. In der Datenbank werden allerdings nur Ärzte erfasst, die GenoGyn-Mitglieder sind.

Das Serviceportal ist erreichbar unter: www.frauenarzt-suche.de

Hautkrebs-Informationen


Hautkrebs-Informationen
Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen weltweit. Allein in Deutschland gibt es jährlich über 260.000 Neuerkrankungen. Eine neue Patientenwebsite „leben-mit-hautkrebs.de“ klärt verständlich über Ursachen sowie Erkennungs- und Behandlungsmöglichkeiten auf. Das Angebot von Novartis Oncology richtet sich an Patienten, Angehörige und Interessierte und liefert Antworten auf häufige Fragen aus Patientensicht. Risikofaktoren, die für die Entstehung von Hautkrebs eine Rolle spielen können, werden umfassend beleuchtet sowie bewährte Diagnose- und Screeningverfahren vorgestellt. Beschrieben wird außerdem das verfügbare Behandlungsspektrum von operativen Verfahren oder Bestrahlungs- und Chemotherapie bis hin zu zielgerichteten medikamentösen Therapien. Verlinkungen zu Selbsthilfegruppen, weiterführende Informationsquellen sowie Tipps für die Selbstuntersuchung und das Arztgespräch runden das Angebot ab.

www.leben-mit-hautkrebs.de

Individuelle Gesundheitsleistungen


Individuelle Gesundheitsleistungen
Die Webseite „IGeL-Monitor“ informiert über die sogenannten Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), also über solche Leistungen, die nicht von der gesetzlichen Krankenkasse bezahlt werden. Außerdem untersuchen die Macher des Portals den Nutzen oder Schaden der Zusatzangebote der Ärzte und bewerten sie nach den Methoden der evidenzbasierten Medizin. Das Ziel ist, dass sich die Versicherten mit fundierten Kenntnissen für oder gegen eine IGeL entscheiden können. Finanziert wird das Angebot vom Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung. Es ist hier abrufbar: http://www.igel-monitor.de.

Krankenhaus-Lotse


Krankenhaus-Lotse
Die GesundheitsFinder des Dachverbandes der Betriebskrankenkassen (BKK) ermöglichen die Suche nach einem Arzt, einer Klinik, einer Pflegeeinrichtung und nach einer passenden Krankenkasse aus der BKK-Welt. Über die Eingabe der Postleitzahl sowie eines Stichwort oder einer Fachrichtung können spezialisierte Krankenhäuser und Praxen gefunden werden. Im Bereich der Pflege werden über die Suchmaske je nach Wunsch ambulante Pflegedienste oder teil- und vollstationäre Pflegeheime in der Umgebung angezeigt. Die BKK-GesundheitsFinder gibt es bereits seit 2013.

http://www.bkk-dachverband.de/gesundheit/bkk-gesundheitsfinder/

Krankheitserfahrungen


Krankheitserfahrungen
Auf www.krankheitserfahrungen.de erzählen Menschen von ihrem Leben zwischen Gesundheit und Krankheit, von ihren Erfahrungen mit der Medizin, von Veränderungen in ihrem Alltag und von Unterstützung, die sie erhalten. Diese Erzählungen können Sie sich als Videos anschauen, anhören oder als Text lesen.

Die englische Web-Plattform healthtalk.org wurde 2001 gegründet und bietet kostenlose und verlässliche Informationen über Gesundheitsthemen, indem sie die Erfahrungen von Menschen mit unterschiedlichen Erkrankungen teilt. healthtalk.org ist nicht gewinnorientiert und wird von der Stiftung „DIPEx” und der „Health Experiences Research Group (HERG)” an der Universität Oxford betrieben und finanziert.
http://www.healthtalk.org/

Krebserkrankungen


Krebsinformationsdienst
Der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (dkfz) ist seit 1986 Ansprechpartner für alle Ratsuchenden mit Fragen zum Thema Krebs. Er bietet aktuelles Wissen zu den einzelnen Arten, zu Vorbeugung, Untersuchung und Behandlung sowie zum Leben mit einer Krebserkrankung. Die Internetseite des Dienstes enthält außerdem aktuelle Nachrichten und Linktipps.
Am Telefon, per E-Mail sowie in Sprechstunden in Heidelberg und Dresden werden Fragen von Betroffenen und Angehörigen beantwortet. Im sozialen Netzwerk „Facebook“ laden die Mitarbeiter außerdem zur Diskussion ein. Das Angebot wird aus öffentlichen Mitteln finanziert und ist für die Nutzer kostenfrei.
www.krebsinformationsdienst.de

Onkopedia
Onkopedia ist ein Internet-Angebot, das onkologische Krankheitsbilder von verschiedenen Seiten beleuchtet, kategorisiert und transparent macht – gleichermaßen für Patienten wie für Mediziner. Von der Begriffsdefinition über Krankheitszeichen und Diagnose bis zu Behandlungsmethoden, Medikamenten, Folgeerscheinungen, Nachsorge und Pflege wird jeder Aspekt erläutert und übersichtlich dargestellt. Thematisiert werden außerdem auch komplementäre Ansätze. Anbieter des Portals ist die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie.
www.onkopedia.com

Leitlinienprogramm Onkologie


Leitlinienprogramm Onkologie
Das Leitlinienprogramm Onkologie will die Entwicklung und Fortschreibung praktikabler Leitlinien für die Behandlung von Krebspatienten fördern und dafür sorgen, dass sie in den Versorgungsalltag eingebracht werden. In dem Programm kooperieren die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) mit der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft. Näheres ist auf der Website des Programms zu erfahren: http://www.leitlinienprogramm-onkologie.de.

Lungeninformationsdienst


Lungeninformationsdienst
Das Helmholtz Zentrum München hat in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) einen Lungeninformationsdienst als Angebot für Patienten, Angehörige sowie die interessierte Öffentlichkeit aufgebaut. Der Dienst bietet aktuelle, wissenschaftlich geprüfte Information aus Lungenforschung und Medizin in verständlich aufbereiteter Form an. In Patientenforen halten Mediziner und Lungenforscher Vorträge zum aktuellen Stand des Wissens. Patienten und Angehörige haben zudem die Möglichkeit, direkt in Kontakt mit den Wissenschaftlern zu kommen und ihre individuellen Fragen an sie zu richten.
www.lungeninformationsdienst.de

Medikamente - Hilfe bei der Einnahme


Hilfe bei der Einnahme von Medikamenten
Gerade Menschen, die viele Medikamente einnehmen müssen, verlieren leicht die Übersicht. Ein vom Aktionsbündnis Patientensicherheit entwickelter Medikamentenplan soll Abhilfe leisten. Er kann hier heruntergeladen beziehungsweise ausgedruckt werden: http://www.aps-ev.de

Medikamente für Kinder


Medikamente für Kinder
Umfangreiche Informationen rund um das Thema Kinder und Arzneimittel hält der Verband forschender Arzneimittelhersteller auf seiner Webseite bereit:
http://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschung/arzneimittel-fuer-kinder

Medikamente für Senioren


Medikamente für Senioren
Die sogenannte Priscus-Liste führt Arzneimittel auf, die als potenziell inadäquat für ältere Patienten gelten: http://priscus.net/download

Medikamente für Schwangere


Medikamente für Schwangere
Die Datenbank www.arzneimittel-in-der-schwangerschaft.de informiert über Risiken bei der Anwendung von Arzneimitteln in Schwangerschaft und Stillzeit.

Medikamente und Wechselwirkungen


Medikamente und Wechselwirkungen
Wenn mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen werden, kann es zu unerwünschten Effekten kommen: Arzneimittel können unter Umständen gar nicht mehr oder auch doppelt so stark wirken. Über diese Gefahr und auch darüber, welchen Einfluss bestimmte Nahrungsmittel auf manche Präparate haben, informieren zwei Internetportale der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA):
http://www.maennergesundheitsportal.de/themen/medikamente/
http://www.frauengesundheitsportal.de/themen/medikamente/

Partizipative Entscheidungsfindung


Partizipative Entscheidungsfindung
patient-als-partner.de versteht sich als Portal für Patienten, Ärzte und andere
 Gesundheitsberufe sowie Wissenschaftler, um Partizipative Entscheidungsfindung 
(PEF) zu fördern.

Patienteninformationen


Patienteninformationen
Das Patient-Centered Outcomes Research Institute (PCORI), USA, ist eine unabhängige US-amerikanische Forschungseinrichtung, die vom Kongress im Zuge der Gesundheitsreform 2010 eingerichtete wurde. Das Institut will die verschiedenen Optionen in Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen in ihrer Wirksamkeit vergleichen. Die gewonnenen Informationen sollen Patienten, ihren Betreuern und dem Klinikpersonal zur Verfügung gestellt werden, damit sie gut informierte Entscheidungen in Gesundheitsfragen treffen können. Außerdem will PCORI Methoden entwickeln, wie Patienten an jedem Schritt des Forschungsprozesses beteiligt werden können.

Die konkreten Aufgaben des Instituts sind:

1. Nationale Prioritäten für die Forschung zu identifizieren,

2. Eine Forschungsagenda nach den identifizierten Prioritäten aufzustellen

3. Forschung zu finanzieren, die mit diesen Zielen übereinstimmt

4. Patienten und ihren Betreuern nützliche Informationen zur Verfügung zu stellen

Die Webseite ist auf englisch: http://www.pcori.org/.

Patientenleitlinien


Patientenleitlinien
Patientenleitlinien übersetzen Behandlungsempfehlungen für Ärzte (Leitlinien) in eine für Nicht-Mediziner verständliche Sprache. Die Texte enthalten unter anderem Informationen zu den Ursachen der Erkrankung, zu Untersuchungs- und Behandlungsmethoden sowie Hinweise zum Umgang mit der Erkrankung. Das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) bietet eine systematische Übersicht von Patientenleitlinien.
http://www.patienten-information.de/patientenleitlinien

Patientenrechte


Patientenrechte
In der gemeinsamen Broschüre „Informiert und selbstbestimmt. Ratgeber für Patientenrechte“ erläutern die Bundesministerien für Justiz und Gesundheit sowie der Patientenbeauftragte der Bundesregierung die Rechte von Patienten:
https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/dateien/Publikationen/Praevention/Broschueren/130627_PRB_Internet_pdf_neu.pdf

Patientenschulungen


Patientenschulungen
Der Verein „Zentrum Patientenschulung“ hat sich zum Ziel gesetzt, die Schulung von Patienten, insbesondere im Bereich der Rehabilitation, zu optimieren. Dies will er erreichen, in dem er die Forschung zu der Materie fördert, an der konzeptionellen Weiterentwicklung von Schulungen mitwirkt und mit dem Thema befasste Wissenschaftler, Praktiker und Rehabilitationsträger zusammenbringt. Außerdem bietet der Verein Fortbildungen und Einzelberatungen für diejenigen an, die in der Schulung von Patienten tätig sind. Auf der Homepage des Vereins, www.zentrum-patientenschulung.de, sind zudem grundlegenden Konzepte von Patientenschulungen und ein Verzeichnis verfügbarer Weiterbildungen im deutschsprachigen Raum zu finden.

Patientensicherheit


Patientensicherheit
Das Aktionsbündnis Patientensicherheit ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für eine sichere Gesundheitsversorgung einsetzt und sich der Erforschung, Entwicklung und Verbreitung dazu geeigneter Methoden widmet: www.aps-ev.de

Pflegelotse


Pflegelotse
Der Pflegelotse des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) erleichtert die Suche nach der passenden Pflege. Das Online-Portal mit bundesweit rund 25.000 Einträgen gibt eine umfassende Übersicht über stationäre Pflegeeinrichtungen, ambulante Pflegedienste und häusliche Betreuungsdienste. Auf einen Blick informiert die Webseite unter anderem über die Größe und Qualität der Einrichtungen (Pflegenoten) sowie ihre Preise. Bei vielen Häusern können sich Nutzer über Bilder einen ersten Eindruck verschaffen. Alle Daten werden regelmäßig aktualisiert. Darüber hinaus zeigt das Portal an, ob die stationäre Pflegeeinrichtung mit dem Gütesiegel „Grüner Haken“ für Verbraucherfreundlichkeit und Lebensqualität zertifiziert wurde. Eine zusätzliche Hilfe bei der Wahl der Pflegeeinrichtung oder des Pflegedienstes bieten spezielle Checklisten: Versicherte und ihre Angehörigen können sich anhand der Listen ein umfassendes Bild der verschiedenen Anbieter machen. Ein FAQ-Katalog beantwortet alle wichtigen Fragen zur sozialen Pflegeversicherung, insbesondere zu den Neuerungen durch die Pflegereform seit 1. Januar 2017.

Der vdek-Pflegelotse kann über www.pflegelotse.de oder über die Internetauftritte der Barmer, Techniker Krankenkasse (TK), DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännischen Krankenkasse, hkk – Handelskrankenkasse und der HEK – Hanseatischen Krankenkasse aufgerufen werden.

Senioren: Gesund älter werden


Senioren: Gesund älter werden
Die Plattform HASICplus* ist ein kostenloses Online-Angebot zur Gesundheitsförderung für Senioren. Es wurde im Rahmen eines EU-Projektes von mehreren Universitäten entwickelt; die Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg betreut die deutsche Version. HASICplus verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der körperliche, psychische und soziale Aspekte von Gesundheit einschließt. Die Plattform bietet neben vielen Informationen auch einen „Gesundheitskurs“ mit verschiedenen Übungen zu gesundem Lebensstil, sozialem Miteinander und seelischer Gesundheit. Über einen „Service vor Ort“ können registrierte Nutzer anderen Menschen ihre Hilfe anbieten oder sie um Unterstützung bitten. Ein Chat-Forum lädt zusätzlich dazu ein, sich mit anderen HASICplus-Teilnehmern auszutauschen.

http://www.hasicplus.eu/index.php?id=1

*HASIC = Healthy Aging Supported by Internet and Community



Patienten und Versorgung

Arbeitsfähigkeit chronisch Kranker


Wegweiser Arbeitsfähigkeit
Das Portal „Wegweiser Arbeitsfähigkeit“ bietet praxisorientierte Informationen, die (chronisch) kranke, behinderte oder von Behinderung bedrohte Menschen bei dem Erhalt oder der Wiederherstellung ihrer Arbeits- und Erwerbsfähigkeit unterstützen. Konkret geht es dabei um Themen wie Rehabilitation, stufenweise Wiedereingliederung, Heil- und Hilfsmittelversorgung, Reha-Sport oder Funktionstraining. Beleuchtet werden auch Fragen rund um den Arbeitsplatz wie Teilzeitbeschäftigung, Arbeitsplatzanpassung oder berufliche Qualifizierungsmaßnahmen. Konkrete Handlungsmöglichkeiten werden am Beispiel der rheumatoiden Arthritis gezeigt. Das Portal bietet außerdem diverse Checklisten zum Downloaden.

www.wegweiser-arbeitsfaehigkeit.de

Demografischer Wandel

Demografischer Wandel
Die Folgen des demografischen Wandels erläutert das Robert Koch-Institut in der Studie „Demografische Alterung und Folgen für das Gesundheitswesen“, GBE kompakt, 2/2012.

Gesundheitliche Aufklärung


Gesundheitliche Aufklärung
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) informiert auf ihrer Website zu verschiedenen Themen der Prävention, u.a. Alkohol, Drogen, Tabakkonsum, Ernährung und Stressbewältigung. Mit zahlreichen Materialien will sie zu gesundheitsbewusstem Verhalten anregen: www.bzga.de.

Heimdialyse


Heimdialyse
Der Dialyseanbieter KfH Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation e.V. hat eine Internetseite für chronisch nierenkranke Menschen entwickelt, die vor der Wahl eines für sie geeigneten lebensnotwendigen Dialyseverfahrens stehen. Auf der Webseite werden die unterschiedlichen Heimdialyseverfahren erklärt und wichtige Fragen zum Beispiel zu Beruf, Familie, Freizeit und Ernährung beantwortet. Persönliche Erfahrungsberichte von Heimdialyse-Patienten sollen helfen, gemeinsam mit dem behandelnden Arzt eine Entscheidung für ein geeignetes Verfahren zu treffen. Heimdialyseverfahren erleichtern vielen chronisch nierenkranken Menschen das Leben mit der Krankheit. Sie bieten mehr zeitliche Flexibilität, ermöglichen häufig die Beibehaltung der Berufstätigkeit und tragen damit zu mehr Lebensqualität bei.
www.kfh-heimdialyse.de

Inklusion am Arbeitsplatz


Inklusion am Arbeitsplatz
Wie die Inklusion am Arbeitsplatz gelingen kann, zeigt die Broschüre „Inklusion gewinnt!“. Fünf Unternehmen unterschiedlicher Größen und Branchen aus Berlin Tempelhof-Schöneberg beschäftigen Fachkräfte mit Behinderung: Karstadt Warenhaus Filiale Tempelhof, IBM Deutschland, Heldenwerbung, Satz-Rechen-Zentrum Berlin und BarteltGLASBerlin. Die Darstellungen zeigen, welche Barrieren bei der Realisierung behindertengerechter Arbeitsplätze genommen wurden und veranschaulichen praktische Umsetzungsbeispiele. Ein Glossar im Serviceteil erklärt zudem wichtige Fachbegriffe. Die Broschüre wurde von LIFE e.V. veröffentlicht, einer auf Bildung spezialisierten gemeinnützigen Organisation, die Mut machen und zur Nachahmung anregen will.

http://www.life-online.de/download/publication/20170109_Inklusion_gewinnt.pdf

Krebsvorsorge und -früherkennung


Krebsvorsorge und -früherkennung
Die Deutsche Krebshilfe informiert mit Faltblättern, Broschüren und Filmen umfangreich zum Thema Prävention und Früherkennung bei Krebs. Das Material kann unter www.krebshilfe.de heruntergeladen oder kostenfrei bestellt werden.

Palliativwegweiser


Palliativwegweiser
Die AOK bietet auf ihrer Internetseite einen bundesweiten Palliativwegweiser, mit dem sich Betroffene und Angehörige von schwerstkranken und sterbenden Menschen über Versorgungs- und Beratungsangebote in ihrer Nähe informieren können. Auf der Seite www.aok.de/palliativwegweiser haben die Nutzer die Möglichkeit, durch die Eingabe von Postleitzahl oder Ort nach Einrichtungen oder Hilfsangeboten zur Hospiz- und Palliativversorgung in ihrer Region zu suchen. Das Angebot umfasst mehr als 8.000 Einträge, darunter stationäre Hospize, Palliativstationen in Kliniken, ambulante Dienste und Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV). Außerdem sind Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin enthalten.

www.aok.de/palliativwegweiser

Pflegebegutachtung


Pflegebegutachtung
Ab 2017 tritt ein neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff in Kraft. Damit ändert sich auch die Begutachtung von pflegebedürftigen Menschen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) grundlegend. Auf dem Portal www.pflegebegutachtung.de finden Pflegebedürftige, Angehörige und Fachleute viele Informationen rund um die Neuerungen. Neben der neugestalteten Begutachtung werden die wichtigsten Fragen rund um die Pflegereformen erläutert. Für Pflegebedürftige und Angehörige stehen ein Versichertenflyer und eine Checkliste für den MDK-Besuch zur Verfügung.
Das Internet-Angebot wird vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung und dem Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes getragen.

https://www.pflegebegutachtung.de/

Prävention


Prävention
Der Kooperationsverbund gesundheitsziele.de hat nationale Gesundheitsziele entwickelt und einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Volksgesundheit aufgestellt, zu finden unter www.gesundheitsziele.de.

Die Bundesvereinigung Prävention und Gesundheitsförderung (BVPG) präsentiert auf ihrer Website aktuelle Meldungen zum Thema Prävention und informiert über ihre Arbeit: www.bvpraevention.de

Präventionskurse


Präventionskurse
Die nach eigenen Angaben größte deutsche Datenbank mit Präventions- und Gesundheitsangeboten von Vereinen sowie privaten und öffentlichen Trägern gibt es auf der Internetseite www.LBL-Stadt.de. Die Abkürzung LBL steht für das „Länger besser leben.“-Programm der Krankenkasse BKK24. Auf dem Portal können über 500.000 Kurse aus den Themenfeldern Bewegung, Ernährung, Nikotinentwöhnung, Alkohol und Stressreduktion gefunden werden, für die die Krankenkassen die Kosten ganz oder teilweise übernehmen. Entwickelt wurde die Suchmaschine von der BKK24 in Zusammenarbeit mit der Prüfstelle Prävention, dem Deutschen Olympischen Sportbund und rund 200 Partnern aus regionalen Gesundheitsnetzwerken.

Psychoonkologie


Psychoonkologie
Mit der Webseite www.psyche-hilft-koerper.de unterstützt Novartis Oncology Krebspatienten und ihre Angehörigen bei der Suche nach einer qualifizierten psychoonkologischen Betreuung. Die Internetplattform bietet ein umfassendes Adressverzeichnis mit über 490 Kontakten von Psychoonkologen aus ganz Deutschland. Ansprechpartner in der Nähe lassen sich durch die Eingabe einer Postleitzahl schnell und einfach ermitteln. Die angebotenen Therapiemöglichkeiten umfassen ein breites Spektrum, das von Verfahren der Entspannungs- und Gesprächspsychotherapie über Gestaltungs- und Verhaltenstherapie bis hin zu tiefenpsychologischen Beratungsangeboten reicht. Die Website ist Teil der 2012 ins Leben gerufene Initiative „Psyche hilft Körper“.

www.psyche-hilft-koerper.de

Qualitätsmedizin


Qualitätsmedizin
In der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) engagieren sich Krankenhäuser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz für mehr medizinische Qualität bei der Behandlung ihrer Patienten. Basis sind eine offene Fehlerkultur, ein kollegiales Miteinander und ein aktives Fehlermanagement. Die Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Methodik zur Qualitätsmessung weiterzuentwickeln, den Austausch der Kliniken untereinander zu der Thematik zu fördern und die Potenziale für Verbesserungen für alle sichtbar zu machen. Mitglieder sind rund 350 Krankenhäuser aus Deutschland und der Schweiz (Stand September 2015).
Weitere Informationen unter: www.initiative-qualitaetsmedizin.de

Qualitätssicherung


Qualitätssicherung
Die Bundesärztekammer erläutert auf ihrer Website das Thema Qualitätssicherung, sowohl für die ambulante als auch für die stationäre Versorgung.

Regionale Unterschiede in der Versorgung


Regionale Unterschiede in der Versorgung
Der Versorgungsatlas des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI) berichtet über regionale Unterschiede in der medizinischen Versorgung in Deutschland. Es geht dabei unter anderem um Antibiotika-Verordnungen, Impfungen, die Beratung zu Darmkrebsfrüherkennung oder die leitliniengerechte Behandlung bei Herzinsuffizienz. Das Angebot wird stetig um weitere Themen erweitert.

Seltene Erkranungen


Atlas Seltene Erkrankungen
Der Atlas seltene Erkrankungen (se-atlas) ist eine webbasierte Informationsplattform, die die Versorgungslandschaft für diese Erkrankungsformen leicht zugänglich und transparent darstellt. Auf www.se-atlas.de können sich Betroffene, Angehörige, Ärzte und Interessierte einen Überblick über Versorgungsmöglichkeiten und Selbsthilfeorganisationen für Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland verschaffen.
Über ein Suchfeld können Nutzer den Namen einer Erkrankung eingeben und erhalten Einrichtungen oder Selbsthilfeorganisationen, welche die gesuchte Erkrankung behandeln bzw. vertreten. Weiterhin können die verschiedenen Zentren für seltene Erkrankungen recherchiert werden. Die Suchergebnisse werden in Form einer interaktiven Landkarte sowie alternativ als ausführliche Auflistung dargestellt.
Der se-atlas wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und ist Teil des Nationalen Aktionsplans für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE).

ZIPSE
Ziel des „Zentralen Informationsportals über Seltene Erkrankungen“ (ZIPSE) ist es, den Nutzern einen Zugang zu qualitätsgesicherten Informationen über seltene Erkrankungen zu geben. Das Angebot soll Betroffenen und Angehörigen dabei helfen, Diagnostik, Therapie, Selbsthilfe, Versorgungseinrichtungen, Forschung und Register zu bestimmten Krankheitsbildern zu finden. Dabei bietet das Portal selbst keine Primär-Informationen an, sondern verweist auf andere, qualitätsgesicherte Quellen. ZIPSE richtet sich sowohl an Patienten und Angehörige als auch an Ärzte und Therapeuten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert und ist Teil des Nationalen Aktionsplans für Menschen mit Seltenen Erkrankungen (NAMSE).

www.portal-se.de

Weitere Linktipps zu seltenen Erkrankungen siehe unter "Patienten und Innovation"

Sexueller Missbrauch


Sexueller Missbrauch
Sexualisierte Gewalt an Mädchen und Jungen findet täglich, real und überall statt. „Kein Raum für Missbrauch“ ist eine Initiative des Unabhängigen Beauftragten der Bundesregierung für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs. Ziel ist es, dass Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche aufhalten, Missbrauch keinen Raum geben und sie dort kompetente Ansprechpersonen finden, wenn sie Hilfe brauchen. Das kann gelingen, indem Einrichtungen und Organisationen wie Schulen, Kitas, Heime, Sportvereine, Kliniken und Kirchengemeinden Schutzkonzepte gegen sexuelle Gewalt entwickeln und umsetzen. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) unterstützt die Initiative, beim Schutz vor sexueller Gewalt übernähmen „Ärzte und Psychotherapeuten eine Schlüsselrolle“, sagt der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Gassen.

www.kein-raum-fuer-missbrauch.de

Versorgungsforschung


Versorgungsforschung
Auf der Homepage des Zentrums für Versorgungsforschung Köln (ZFVK) ist eine informative Einführung zum Thema Versorgungsforschung zu finden.

Zahnersatz


Zahnersatz
Eine Webseite der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) informiert über die Versorgung mit Zahnersatz. Erläutert werden verschiedenen Formen des Zahnersatzes sowie was Festzuschuss, Eigenanteil und Heil- und Kostenplan bedeuten. Von der Diagnose über die Therapie bis hin zur Gewährleistung bei Problemen mit dem Zahnersatz im Anschluss an die Versorgung werden Patienten Schritt für Schritt durch den Behandlungsprozess begleitet. Mit einem Erklärfilm sowie Grafiken und Texten in patientengerechter Sprache werden dabei auch komplexe Zusammenhänge nachvollziehbar beschrieben.

www.informationen-zum-zahnersatz.de


Patienten und Dialog

Gemeinsamer Bundesausschuss


Zur Arbeit des Gemeinsamen Bundesausschusses
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) ist eines der wichtigsten Gremien im deutschen Gesundheitswesen. Er entscheidet unter anderem darüber, welche Therapien von der Gesetzlichen Krankenversicherung finanziert werden und welche nicht. Um seine Arbeit vorzustellen, hat der G-BA eine Informationsbroschüre „Entscheidungen zum Nutzen von Patienten und Versicherten“ herausgegeben. Anhand ausgewählter Patientengeschichten wird dargestellt, wie die Entscheidungen innerhalb des Gremiums zustande kommen. Sie kann auf der G-BA-Website unter http://www.g-ba.de/downloads heruntergeladen oder auch in Druckversion bestellt werden (info@g-ba.de).

Gesundheitsinformationen


Gesundheitsinformationen
Auf www.gesundheitsinformation.de veröffentlicht das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) Informationen über den Sachstand des medizinischen Wissens. Das Ziel ist, Patienten eine aufgeklärte Entscheidung über medizinische Maßnahmen zu ermöglichen. Interessierte können die Artikel bewerten und kommentieren oder Themen für künftige Beiträge vorschlagen.

Medizinische Leitlinien


Medizinische Leitlinien
Die Homepage der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) hält diverse Informationen rund um das Thema medizinische Leitlinien bereit. Unter anderem gibt es dort auch eine Leitlinien-Suche.

Patientenbeteiligung


Patientenbeteiligung
Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen, kurz NAKOS, informiert in ihrer Schriftenreihe „Patient und Selbsthilfe“ über die Beteiligungsmöglichkeiten von Patienten im deutschen Gesundheitswesen. Bisher sind zwei Bände erschienen. In Band 1 „Grundlagen der Patientenbeteiligung nach § 140 f SGB V. Erfahrungen einbringen, Interessen vertreten“ geht es um die gesetzlichen Grundlagen und die Gremien, in denen eine Beteiligung der Selbsthilfe möglich ist. Der Band 2 „Patient und Selbsthilfe: Arbeitsweise und Verfahren der Patientenbeteiligung nach § 140f SGB V“ beschreibt, wie die Arbeit der Vertreter konkret aussieht und wer sich beteiligen kann. Beide Hefte richten sich an Interessierte, die sich mit den Anforderungen an Patientenvertreter vertraut machen möchten.
Die Publikationen können kostenlos bei der NAKOS bestellt werden:
www.nakos.de/service/materialserie-patient-und-selbsthilfe

Patientenbeteiligung im Gemeinsamen Bundesausschuss


Patientenbeteiligung im Gemeinsamen Bundesausschuss
Wer etwas über die Arbeit der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) erfahren möchte, kann sich auf der Webseite der Stabsstelle Patientenbeteiligung informieren. Auf ihr stellen sich die Patientenvertreter vor, erläutern ihre Arbeit in dem Gremium und berichten über die von ihnen gestellten Anträge. Darüber hinaus wird auch die Funktionsweise des G-BA erläutert und der Weg beschrieben, wie die Patientenvertreter ausgewählt werden.

https://patientenvertretung.g-ba.de

Pharma-Industrie, freiwillige Selbstkontrolle



Pharma-Industrie, freiwillige Selbstkontrolle
Der Verein „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie“ (FSA) sichert und überwacht seit 2004 die Zusammenarbeit zwischen Pharma-Unternehmen und den Angehörigen der medizinischen Fachkreise sowie den Organisationen der Patientenselbsthilfe. Die Verhaltensgrundregeln sind in FSA-Kodizes festgeschrieben und setzen Standards für transparentes und ethisch korrektes Verhalten. Das Selbstkontrollorgan der Pharma-Industrie ahndet Verstöße gegen diese Regeln – mit Abmahnungen, Geldbußen, Namensnennungen und öffentlichen Rügen. Die dem FSA angeschlossenen Unternehmen repräsentieren mehr als 70 Prozent des deutschen Pharma-Marktes. www.fsa-pharma.de und www.pharma-transparenz.de

Selbsthilfe


Selbsthilfe
Die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS) hat ein Internet-Portal eingerichtet, das Orientierung und eigene Chat-Möglichkeiten bietet und auf andere online-Selbsthilfegruppen verweist: www.selbsthilfe-interaktiv.de.

Die Seite www.schon-mal-an-selbsthilfe-gedacht.de richtet sich speziell an junge Menschen und zeigt die vielfältigen Themen und Anlässe, zu denen sich Selbsthilfegruppen gründen. Die User erfahren dort außerdem, wie sie eine passende Gruppe finden.

Bei www.nakos.de finden sich auch Tipps, wie man eine Selbsthilfegruppe gründet, sowie umfangreiche Datenbanken mit Selbsthilfevereinigungen.

Unabhängigkeit der Selbsthilfe


Unabhängigkeit der Selbsthilfe
Die Webseite www.selbsthilfe-bestimmt-selbst.de, ein Angebot der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen (NAKOS), will Aktive aus Selbsthilfegruppen beim Umgang mit Wirtschaftsunternehmen unterstützen. Anhand fiktiver Beispiele beschäftigt sich die Plattform mit verschiedenen Aspekten der Autonomie von Selbsthilfegruppen. Was bedeutet Unabhängigkeit? Wie entstehen Interessenkonflikte, wie können Entscheidungen transparent gemacht werden? Wie kann eine Einflussnahme durch Unternehmen erfolgen? Zudem erhalten die Nutzer „Denkanstöße“ zur eigenen Auseinandersetzung und Diskussion in ihrer Gruppe. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage: Wie kann die Selbsthilfe Beeinflussungsversuche durch Dritte erkennen und sicherstellen, sich nicht vor fremde Karren spannen zu lassen? Worauf bei einer finanziellen oder inhaltlichen Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen zu achten ist, wird zusätzlich in einigen praktischen „Tipps“ beschrieben.

Zulassung von Arzneimitteln und Medizinprodukten


Zulassung
Informationen über die Zulassung von Arzneimitteln und Medizinprodukten geben die zuständigen Zulassungsbehörden auf ihren jeweiligen Internet-Seiten: das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) unter www.bfarm.de, das Paul Ehrlich Institut (PEI) unter www.pei.de und die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) unter www.emea.europa.eu.



Patienten und Innovation

Ethikkommissionen


Ethikkommissionen
Die meisten Ethikkommissionen sind Mitglied im Arbeitskreis Medizinischer Ethikkommissionen. Über ihre Arbeit berichtet die Organisation auf ihrer Homepage: http://www.ak-med-ethik-komm.de. Außerdem hat die Bundeärztekammer eine Zentrale Ethikkommission eingerichtet. Ihre Stellungnahmen sind unter http://www.zentrale-ethikkommission.de nachzulesen.

Evidenzbasierte Medizin


Evidenzbasierte Medizin
Die evidenzbasierte Medizin bezieht sich auf Informationen aus wissenschaftlichen Studien und systematisch zusammengetragenen klinischen Erfahrungen, die einen Sachverhalt erhärten oder widerlegen. Mehr dazu kann man auf der Seite des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin erfahren: www.ebm-netzwerk.de.

Frühe Nutzenbewertung


Frühe Nutzenbewertung
Details zur frühen Nutzenbewertung sind einer interaktiven Grafik des Verbandes forschender Arzneimittelhersteller (vfa) zu entnehmen. Dort wird auch auf die Probleme eingegangen, welche die Industrie in dem Verfahren sieht.

Viele Informationen zu dem Verfahren, unter anderem auch eine Liste der Arzneimittel mit neuen Wirkstoffen, für die der Gemeinsame Bundesausschuss eine frühe Nutzenbewertung durchführt oder bereits abgeschlossen hat, finden sich auf einer Übersicht des Ausschusses.

Geschlechterforschung


Geschlechterforschung
Das Institut für Geschlechterforschung in der Medizin an der Charité – Universitätsmedizin Berlin informiert auf seiner Website (http://gender.charite.de/) über die systematische Untersuchung von Geschlechterunterschieden in der Medizin, laufende und abgeschlossene Projekte der Genderforschung sowie die Einführung der Erkenntnisse in die Lehre. Darüber hinaus bietet die Seite aktuelle Meldungen zum Thema.

Neue Medikamente


Neue Medikamente
Bis 2019 sollen rund 120 Krankheiten besser behandelbar oder vermeidbar werden, das geht aus einer Erhebung des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) hervor. Darunter sind Impfungen unter anderem gegen Ebola, Dengue-Fieber, Noroviren- und MRSA-Infektionen, zahlreiche Medikamente gegen Krebs sowie neue Antibiotika.
Einen Überblick gibt der vfa unter www.vfa.de/perspektive-2019.

Personalisierte Medizin


Personalisierte Medizin
Der Deutsche Ethikrat hat seine Jahrestagung zum Thema Personalisierte Medizin ausführlich dokumentiert. Audioprotokolle, Mitschriften und mehr finden sich unter http://www.ethikrat.org.

Mehr über die Förderung der individualisierten Medizin seitens des Bundesforschungsministeriums:
https://www.bmbf.de/de/individualisierte-medizin-378.html

Seltene Erkrankungen


ACHSE
Die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) hält auf ihrer Homepage zahlreiche Informationen zu den „Seltenen“ bereit. Zu finden ist dort auch eine Telefonnummer, unter der sich Betroffene und ihre Angehörigen persönlich beraten lassen können: www.achse-online.de.

ORPHANET
ORPHANET ist europäisches Referenzportal für Informationen über seltene Krankheiten und Orphan Drugs: www.orpha.net.

Zentren
Eine aktuelle Übersicht über Zentren an Universitätskliniken, die sich der Versorgung von Menschen mit Seltenen Erkrankungen widmen, gibt es auf der Website: http://www.research4rare.de/zentren-fuer-seltene-erkrankungen/.

Weitere Linktipps zu seltenen Erkrankungen siehe unter "Patienten und Versorgung"

Teilnahme an klinischen Studien


Teilnahme an klinischen Studien
Es kann sein, dass Sie von Ihrem Arzt gefragt werden, ob Sie an einer klinischen Studie teilnehmen möchten. Auf der Seite des vfa erfahren Sie, wie Arzneimittelstudien ablaufen, wie viele Fachleute und Institutionen dabei über Ihre Sicherheit wachen, was mit Ihren Daten geschieht, welche Rechte Sie haben und vieles mehr.
http://www.vfa.de
Digitorial

Literaturtipps
Cover Turin

"Mein Leben mit Down-Syndrom'" von Elisabeth Turin und Daniela Chmelik
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Terminhinweise

Permanent aktualisierte Ankündigungen von Veranstaltungen, die für Patienten relevant sind.

zum Beispiel: "19. Weltkongress Psycho-Onkologie" vom 14.-18.08.2017 in Berlin
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