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Initiative fördert Bewegung für Menschen mit COPD

Der Patientenwandertag „Mein Atem, mein Weg“ will Menschen mit der Lungenerkrankung COPD zu mehr Bewegung im Alltag motivieren – dabei sollen atemerleichternde Übungen integriert werden. Weil sich regelmäßige Bewegung positiv auf die Lebensqualität und die Prognose von COPD-Patienten auswirkt, will das vom Unternehmen Berlin-Chemie initiierte Projekt Patienten an gemeinsamen Wandertagen zusammenbringen.

Die menschliche Lunge.In diesem Jahr findet der Patientenwandertag am 15. Juni in Berlin statt: Die Teilnehmer werden von Ärzten und Trainern begleitet und können zwischen drei Routen wählen: ein, drei oder fünf Kilometer. Auch für Patienten mit Rollator oder Sauerstoffgerät sei die Strecke gut geeignet, teilen die Initiatoren mit. An Zwischenstationen werden atemerleichternde Übungen gezeigt, Tipps für den Fall der Atemnot gegeben und Informationen rund um die Erkrankung COPD gegeben. Für den Austausch mit anderen Teilnehmern bleibe während der sportlichen Aktivität genug Zeit.
Bewegung bei COPD kräftige laut Initiatoren die Muskulatur und die Durchblutung der Lunge verbessere sich. Zudem steige die Sauerstoffaufnahme ins Blut sowie die Sauerstoffversorgung der Muskeln und aller Organe – dies reduziere das Gefühl von Luftnot. Weiterhin verbessere sich die Leistungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems und der bei vielen Patienten erhöhte Blutdruck sinke.

Mehr Informationen sind unter https://mein-atem-mein-weg.de/ zu finden.