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Ein Info-Film erklärt, worum es beim Hautkrebs-Screening geht

Wie groß ist die Gefahr, Hautkrebs zu bekommen und was passiert beim Hautkrebs-Screening? Wer darüber Bescheid weiß, kann sich ganz bewusst schützen und Vorsorge betreiben.

An Hautkrebs denken die wenigsten Menschen gern, schon gar nicht, wenn sie den Sommer genießen. Dabei ist die ultraviolette (UV-)Strahlung der Sonne der Hauptrisikofaktor für Hautkrebs, die häufigste Krebsart in Deutschland, wie die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) mitteilt. Mittlerweile erkranke hierzulande bereits jeder Vierte bis zu seinem 75. Lebensjahr an Hautkrebs. Doch früh erkannt, sei er sehr gut behandelbar.

„Mit unserem Film ‚Hautkrebs-Screening – Informieren und Vorbeugen’ wollen wir die Menschen für das Thema Hautkrebs und Hautkrebs-Screening sensibilisieren und sie motivieren, sich beim nächsten Haus- oder Hautarztbesuch oder im Internet mehr Informationen einzuholen“, erklärt Sarah Hellenbroich, Produktmanagerin beim Deutschen Ärzteverlag, der zusammen mit der ADP den Film produziert hat.

Hautkrebs-Screening: Hautveränderungen fachkundig beurteilen lassen

Dass im Laufe des Lebens durch die UV-Strahlung mehr Leberflecke und Sommersprossen entstehen, ließe sich kaum vermeiden, erklärt Prof. Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP. Aber nicht jede Hautveränderung bedeute Hautkrebs und nicht alle Hautkrebsfälle seien gleichermaßen gefährlich. Das gesetzliche Hautkrebs-Screening biete Versicherten ab einem Alter von 35 Jahren die Möglichkeit, die einzelnen Hautveränderungen von einem fachkundigen Arzt beurteilen zu lassen.

Wie das aussehen kann, werde im neuen Kurzfilm gezeigt: „Es dauert nicht lange und tut nicht weh und man erhält wichtige Informationen über die eigene Haut. Eine individuelle Beratung für den persönlichen UV- und Sonnenschutz ist inklusive“, betont Breitbart. Ob das gesetzliche Hautkrebs-Screening auch in Anspruch genommen wird, müsse jeder Versicherte am Ende selbst entschieden. Der Kurzfilm gibt einen ersten Denkanstoß.

Der Film kann hier abgerufen werden:
Quelle: ADP / Dt. Ärzteverlag / YouTube.

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