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Off-label-use

Der zulassungsüberschreitende Einsatz von Medikamenten wird im internationalen Sprachgebrauch als Off-label-use bezeichnet. In der Fachliteratur existiert dazu jedoch keine einheitliche Definition. Unklarheiten bestehen darüber, welche Parameter der Arzneimittelzulassung in die Betrachtung einbezogen werden. Diese umfassen: Anwendungsgebiet, Darreichungsform, Dosierung und Anwendergruppe. Im engeren Sinne wird unter Off-label-use aber die folgende Definition des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) verstanden: „Unter ‚Off-label-use’ versteht man die Anwendung eines zugelassenen Arzneimittels außerhalb der von den nationalen und europäischen Zulassungsbehörden genehmigten Anwendungsgebiete (Indikationen)“.

Onkologie

Unter Onkologie wird die Wissenschaft verstanden, die sich mit Krebs befasst. Onkologie ist im engeren Sinn der Bereich der Medizin, der sich mit der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Krebserkrankungen (auch maligne Erkrankungen genannt) beschäftigt.

Onkologika

Darunter versteht man Medikamente zur Krebsbehandlung. Unter Onkologie wird die Wissenschaft verstanden, die sich mit Krebs befasst. Onkologie ist im engeren Sinn der Bereich der Medizin, der sich mit Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen beschäftigt.

Orphan Drugs

Dabei handelt es sich um Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen. Als selten gelten in der Europäischen Union (EU) Krankheiten, die nicht mehr als fünf Patienten von 10.000 Personen in der EU betreffen. Eine Übersicht der zugelassenen Orphan Drugs kann beim Verband forschender Arzneimittelhersteller heruntergeladen werden:
 www.vfa.de/orphan-drugs-list

OTC-Liste

OTC ist eine englische Abkürzung und bedeutet „over the counter“, zu deutsch „über die Ladentheke“. Gemeint sind damit apothekenpflichtige Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind. Nach Paragraf 48 des deutschen Arzneimittelgesetzes werden Medikamente dann als nicht verschreibungspflichtig eingeordnet, wenn sie bei bestimmungsgemäßem Gebrauch die Gesundheit des Anwenders nicht gefährden, auch wenn sie ohne ärztliche Überwachung angewendet werden. Seit 2004 werden die Kosten für nicht verschreibungspflichtige Medikamente – außer bei Kindern – von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr erstattet. Der Gemeinsame Bundesausschuss kann bei Arzneimitteln, die als Therapiestandard gelten, Ausnahmen beschließen und diese auf eine gesonderte Liste setzen: die OTC-Liste.
Terminhinweise

Permanent aktualisierte Ankündigungen von Veranstaltungen, die für Patienten relevant sind.

zum Beispiel: „Krebs-Patiententag im Westdeutschen Tumorzentrum“ am 23.06.2018 in Essen
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Digitorial

Literaturtipps
Cover "Der digitale Patient"

"Der digitale Patient. Analyse eines neuen Phänomens der partizipativen Vernetzung und Kollaboration von Patienten im Internet" von Alexander Schachinger
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